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Positionspapier PFLEGE 2025

Plädoyer der Evangelischen Heimstiftung für eine wirkliche Stärkung der Altenpflege in Deutschland

 
Die Pflegestärkungsgesetze der letzten Jahre sind insgesamt zu schwach ausgefallen, weil sich an dem grundlegenden Strukturproblem der Unterfinanzierung und den viel zu hohen Kosten für die pflegebedürftigen Menschen nichts geändert hat. Die Altenpflege hat es verdient endlich aus der Armutsfalle geholt zu werden. Dazu bedarf es einiger weniger, aber entschlossener Schritte, die im Positionspapier PFLEGE 2025 in drei Kapiteln beschrieben sind.
 
 

Kapitel I – Umsetzung des Teilkaskoprinzips und Abbau der Sektorengrenzen
 

Die „Blümsche Pflegeteilversicherung“ aus dem Jahr 1995 muss zur „echten Pflegeteilkaskoversicherung“ weiterentwickelt werden. Das bedeutet: Die Pflegekasse übernimmt alle notwendigen pflegebedingten Kosten und die Versicherten beteiligen sich daran mit einem gesetzlich festzulegenden Eigenanteil. Außerdem darf es bei Leistungen der Pflegeversicherung und bei der Behandlungspflege keinen Unterschied mehr geben zwischen ambulant und stationär. Damit könnte ein transparentes, einfaches und finanzierbares System geschaffen werden, das unabhängig von Lebensort und Lebensstil funktioniert.
 
 

Kapitel II – Ausbau der Pflegeinfrastruktur im Quartier als kommunale Pflichtaufgabe
 

Den Kommunen kommt bei der pflegerischen Infrastruktur eine entscheidende gestaltende Funktion zu, die ihnen als Pflichtaufgabe zu übertragen ist. Sie ist genauso ernst zu nehmen wie der Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder. Die Länder müssen den pflegepolitischen Rahmen abstecken und über eine verbindliche Planung und Förderung auf kommunaler Ebene umsetzen. Dafür sollen die Einsparungen eingesetzt werden, die den Trägern der Sozialhilfe durch die Pflegeversicherung entstehen.
 
 

Kapitel III – Sicherstellung des Pflegefachkräftebedarfes
 

Eine der entscheidenden Aufgaben, der sich Politik, Verbände und Unternehmen in den nächsten Jahren stellen müssen, ist die Sicherung der erforderlichen Anzahl an Fachkräften für die Pflege. Dazu gehören bessere Rahmenbedingungen für mehr gesellschaftliche Anerkennung, mehr Personal, mehr Fachkräfte, bessere Ausbildung und bessere Bezahlung.
 
 

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Oktober 2016 
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