Informationen zum Einsatz von Antigen-Schnelltests

Entsprechend der Nationalen Teststrategie und der Coronavirus-Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums passt auch die Evangelische Heimstiftung ihre Testkonzepte laufend an die aktuellen Gegebenheiten an. 

Ein aufeinander abgestimmtes Besuchs- und Testkonzept gilt derzeit in allen Einrichtungen.

Das Testkonzept legt fest, welche Personengruppen wann und wie oft getestet werden. Derzeit werden Bewohner, Mitarbeitende und Besucher in folgenden Situationen getestet:

Bewohnerinnen und Bewohner

  • zwei Mal in der Woche (ab dem 15. Tag nach der 2. Coronaschutzimpfung ein Mal in der Woche)
  • Vorsorge
  • Unklare Symptomatik
  • Aufnahme
  • Unklare Situation bei Rückkehr in die Einrichtung, z. B. aus dem Krankenhaus oder bei häufigem Besuchskontakt zwei Mal pro Woche
  • Bei Ausbruchsgeschehen in der Einrichtung, wenn das Gesundheitsamt und Ärzte nicht zeitnah testen können bzw. wenn es ausdrücklich durch das Gesundheitsamt empfohlen wird

Mitarbeitende

  • vor jedem Dienst (ab dem 15. Tag nach der 2. Coronaschutzimpfung drei Mal in der Woche)
  • Unklare Symptomatik
  • Unklare Kontaktsituation (z. B. positiver Fall in der Familie)
  • Bei Ausbruchsgeschehen in der Einrichtung, wenn sie Infizierte versorgen, wenn das Gesundheitsamt und Ärzte nicht zeitnah testen können bzw. wenn es ausdrücklich durch das Gesundheitsamt empfohlen wird

Besucherinnen und Besucher

  • vor jedem Besuch (Schnelltests werden kostenlos zur Verfügung gestellt)

Schnelltests sind sinnvolle Ergänzung, aber kein Ersatz für die AHA-Regeln

Der Vorteil der Schnelltests ist, dass sie auch ohne Arzt und externes Labor in sehr kurzer Zeit ein Ergebnis vorweisen. Damit können effektive Screenings bei Bewohnern, Mitarbeitenden und Gästen durchgeführt werden, um schnell und situativ erweiterte Hygiene- und Infektionskontrollmaßnahmen einzuleiten. Schnelltests bieten also zusätzliche Sicherheit, aber: Sie sind kein Infektionsschutz und bieten keine 100prozentige Sicherheit.

Die Evangelische Heimstiftung setzt das Testkonzept deshalb ergänzend zu den aktuellen Regelungen des Corona-Krisenmanagements ein. Alle anderen Vorgaben gelten deshalb weiter: erweiterte Basishygiene, Symptomscreening, Tragen eines Mundnasenschutzes, regelmäßiges Lüften, Einhaltung der Mindestabstände usw. Die wichtigste Regel bleibt die Einhaltung der AHA-Regeln, das bedeutet: Auch bei einem negativen Schnelltest-Ergebnis müssen Besucher eine FFPS-Maske tragen (wird von der Einrichtung gestellt), Abstand halten und die Hygieneregeln beachten. 

 

EHS sucht Fachkräfte für Antigen-Schnelltests

Antigen-Schnelltests basieren auf dem Nachweis von SARS-CoV-2-Eiweißen. Dazu muss ein Abstrich im Nasenrachenraum vorgenommen werden. Die einfachere Auswertung eines Antigen-Tests erlaubt die Testung auch außerhalb eines Labors, allerdings dürfen die Tests nur von Fachkräften durchgeführt werden, nachdem sie eine entsprechende Einweisung durch einen Arzt erhalten. Folgende Fachkräfte dürfen Tests durchführen:

  • Ärzte
  • Alten-, Gesundheits-, Kranken- oder Heilerziehungspflegende
  • Rettungssanitäter
  • medizinische Fachangestellte
  • Medizinstudierende ab 5. Semester

Die EHS hat an allen Standorten Pflegefachkräfte geschult, sucht aber auch externe Unterstützung. Die Schulung wird bei der EHS angeboten. Bei Interesse können Sie sich hier informieren und bewerben: Ausschreibung Fachkräfte für Antigen-Schnelltests

Aktuelle Dokumente der Evangelischen Heimstiftung: