Informationen zum Einsatz von Antigen-Schnelltests

Entsprechend der Nationalen Teststrategie und der Coronavirus-Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums passt auch die Evangelische Heimstiftung ihre Testkonzepte laufend an die aktuellen Gegebenheiten an. 

Ein aufeinander abgestimmtes Besuchs- und Testkonzept gilt derzeit in allen Einrichtungen.

Das Testkonzept legt fest, welche Personengruppen wann und wie oft getestet werden. Derzeit werden Bewohner, Mitarbeitende und Besucher in folgenden Situationen getestet:

Bewohnerinnen und Bewohner

  • zwei Mal in der Woche (ab dem 15. Tag nach der 2. Coronaschutzimpfung keine Testpflicht mehr, Testangebot ein Mal wöchentlich)
  • Vorsorge
  • Unklare Symptomatik
  • Aufnahme
  • Unklare Situation bei Rückkehr in die Einrichtung, z. B. aus dem Krankenhaus oder bei häufigem Besuchskontakt zwei Mal pro Woche
  • Bei Ausbruchsgeschehen in der Einrichtung, wenn das Gesundheitsamt und Ärzte nicht zeitnah testen können bzw. wenn es ausdrücklich durch das Gesundheitsamt empfohlen wird

Mitarbeitende

  • Immunisierte Mitarbeitende (geimpft oder genesen) ein Mal in der Woche
  • Nicht-immunisierte Mitarbeitende vor jedem Dienst
  • Unklare Symptomatik
  • Unklare Kontaktsituation (z. B. positiver Fall in der Familie)
  • Bei Ausbruchsgeschehen in der Einrichtung, wenn sie Infizierte versorgen, wenn das Gesundheitsamt und Ärzte nicht zeitnah testen können bzw. wenn es ausdrücklich durch das Gesundheitsamt empfohlen wird

Besucherinnen und Besucher

  • Bei immunisierten Personen entfällt die Testpflicht. Auch Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sowie Schüler zwischen dem siebten und 12. Lebensjahr müssen bei einem Besuch außerhalb der Ferienzeit nicht getestet werden.
  • Nicht-immunisierte Besucher müssen ein negatives Testergebnis vorweisen. Schnelltest werden zu den Testzeiten der jeweiligen Einrichtungen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Schnelltests sind sinnvolle Ergänzung, aber kein Ersatz für die AHA-Regeln

Der Vorteil der Schnelltests ist, dass sie auch ohne Arzt und externes Labor in sehr kurzer Zeit ein Ergebnis vorweisen. Damit können effektive Screenings bei Bewohnern, Mitarbeitenden und Gästen durchgeführt werden, um schnell und situativ erweiterte Hygiene- und Infektionskontrollmaßnahmen einzuleiten. Schnelltests bieten also zusätzliche Sicherheit, aber: Sie sind kein Infektionsschutz und bieten keine 100prozentige Sicherheit.

Die Evangelische Heimstiftung setzt das Testkonzept deshalb ergänzend zu den aktuellen Regelungen des Corona-Krisenmanagements ein. Alle anderen Vorgaben gelten deshalb weiter: erweiterte Basishygiene, Symptomscreening, Tragen eines Mundnasenschutzes, regelmäßiges Lüften, Einhaltung der Mindestabstände usw. Die wichtigste Regel bleibt die Einhaltung der AHA-Regeln, das bedeutet: Auch bei einem negativen Schnelltest-Ergebnis müssen Besucher eine FFP2-Maske tragen (wird von der Einrichtung gestellt), Abstand halten und die Hygieneregeln beachten.

 

Aktuelle Dokumente der Evangelischen Heimstiftung: