Antonie-Kraut-Haus am Stöckach fertiggestellt - Nach Tag der offenen Tür zieht Evangelische Heimstiftung in neue Zentrale ein

 „Endlich ist es soweit!“ – „Was für ein schönes Haus!“ – „Wir freuen uns, bald hier einziehen zu können!“ – Diese und ähnliche Sätze erklangen am Samstag im Innenhof des neuen Antonie-Kraut-Hauses. Die Mitarbeiter der Zentrale besuchten gemeinsam mit ihren Familien den Tag der offenen Tür, zu dem die Geschäftsführung kurz vor dem Umzug eingeladen hatte. Denn die Zentrale der Evangelischen Heimstiftung (EHS) arbeitet noch bis Dienstag, 23. Mai aus dem Interimsquartier in der Neckarstraße 207. In den letzten zweieinhalb Jahren wurde die ehemalige Zentrale grundsaniert und erweitert. Nun ist der Neubau fertiggestellt: Ab dem 29. Mai wird das Antonie-Kraut-Haus die neue Zentrale der EHS: „Mit der Namensgebung möchten wir an die Verdienste unserer Gründerin, Dr. Antonie Kraut erinnern, die vor 65 Jahren dieses Unternehmen ins Leben rief und sich mit großem Engagement für Menschen in Not einsetzte“, so Hauptgeschäftsführer Bernhard Schneider.

Im Antonie-Kraut-Haus dürfen sich die Mitarbeiter auf 205 moderne und helle Arbeitsplätze freuen. Zudem gibt es mehrere Konferenz- und Schulungsräume, ein Betriebsrestaurant mit Café sowie ein kleiner Shop, der die Produkte der „Kaffeebohne“ aus der Werkstatt für behinderte Menschen in Isny vertreibt. Hinter dem Gebäude befindet sich ein großer Garten mit attraktiven Aufenthaltsmöglichkeiten für die Mitarbeiter. In der Tiefgarage stehen 82 Parkplätze, darunter vier mit Ladestation für Elektrofahrzeuge. Insgesamt 19,3 Millionen Euro hat die EHS in das Bauprojekt investiert. 150.000 Euro kamen von der Stadt Stuttgart als energetische Förderung, denn die neue Zentrale ist ein KfW-Effizienzhaus 70. „Nachhaltiges Handeln ist eines unserer zwölf Handlungsgrundsätze“, sagt Schneider, „das gilt auch für den Neubau der Zentrale“. Mit weiteren 150.000 Euro förderte die Stadt Stuttgart das Bauprojekt als Sanierungsmaßnahme in Stuttgart-Ost.

Der Neubau des Antonie-Kraut-Hauses stellte die EHS in städtebaulicher, konzeptioneller und wirtschaftlicher Hinsicht vor einigen Herausforderungen. „Wir haben deshalb mit langjährigen, vertrauensvollen Partnern zusammengearbeitet, wie dem Architekturbüro ARP sowie den beiden Bauunternehmen Gottlob Rommel GmbH und Gustav Epple GmbH“, erklärt Ralf Oldendorf, Prokurist für Regionen und Markt bei der EHS. „Vor allem aber haben wir es unseren engagierten Mitarbeitern zu verdanken, dass wir die Interimsphase so hervorragend über die Bühne bringen konnten“, lobt Oldendorf weiter. Denn die EHS ist nicht nur Dienstleister, sondern auch Arbeitgeber für mehr als 7.700 Beschäftigte in Baden-Württemberg, 175 davon in der Zentrale in Stuttgart. „Mitarbeiterzufriedenheit ist eine der drei Säulen in unserem Leitbild und das gilt auch für die Mitarbeiter unserer Zentrale“, sagt Hauptgeschäftsführer Schneider.

Deshalb fand am Samstag, 13. Mai ein Tag der offenen Tür für alle Mitarbeiter und ihre Familien statt. Etwa 400 Personen nahmen daran teil. Neben mehreren Hausbesichtigungen, einem abwechslungsreichen Kinderprogramm und einer Live-Band wurde eine Luftballon-Aktion gestartet und auch eine Stadtführung im Stuttgarter Osten angeboten. „Für uns war es sehr wichtig, den Mitarbeitern die Gelegenheit zu geben, die neue Zentrale vor dem Umzug zu besichtigen und sie auch ihren Familien zu zeigen“, sagt Schneider.

Am 12. Juli findet die offizielle Einweihung mit geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft statt. Sozialminister Manfred Lucha, Landesbischof Frank Otfried July und Bürgermeister Werner Wölfle nehmen teil.

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