Ausgabe 1/2019

5. April 2019: Nehren IndirekterNachbarschaft zumPflegewohn- haus Nehren baut die Evangelische Heim- stiftung eine Wohnen PLUS -Residenz als ambulante Wohnform für Menschen mit Pflegebedarf. Es entstehen 30 Pflegewoh- nungen, eine Tagespflege und Räumlich- keiten für die Mobilen Dienste. Seit 2011 betreibt die Evangelische Heimstiftung (EHS) das Pflegewohnhaus Nehren als sta­ tionäres Pflegeheim für 40 Bewohner. Nun wirddas Angebot für pflegebedürftigeMen- schen um ein ambulantes Wohn- und Betreuungsangebot erweitert. Die Residenz Nehren wird nach dem Wohnen PLUS - Konzept der EHS betrieben. „Es bedeutet, dass wir pflegebedürftigen Menschen eine hohe Versorgungssicherheit, gesellschaft- liche Teilhabe und damit Lebensqualität ermöglichen können – und zwar im ambu- lanten, und nicht im stationären Setting“, erklärt EHS-Hauptgeschäftsführer Bernhard Schneider. Das gelingt, indemverschiedene Wohn- und Betreuungsformen angeboten werden und die Kunden diese je nach indi- viduellemBedarfmiteinander kombinieren können. Zur ResidenzNehrengehören30Pflegewoh- nungen und eine Tagespflege für 15 Gäste. Außerdem beziehen die Mobilen Dienste der EHS ein eigenes Büro in der Residenz. Kunden aller Wohnungen können Pflege- undBetreuungsangebote der EHS oder eines anderen ambulanten Dienstes beziehen. Bau 14. April 2019: Hochdorf Direkt neben dem Festplatz baut die EvangelischeHeimstiftung (EHS) die Ama- lien-Residenz nach ihremWohnen PLUS- Konzept. 40 Pflegewohnungen, eine ambu- lant betreute Wohngemeinschaft, eine Tagespflege und eine Schulmensa sind zu- künftig in einemGebäudekomplex vereint. „Mit der Amalien-Residenz entsteht ein modernes Wohn- und Betreuungsangebot für Menschen mit Pflegebedarf mitten in Hochdorf“, erklärt Bernhard Schneider, Hauptgeschäftsführer der EHS. Die Resi- denz wird nach dem Wohnen PLUS -Kon- zept der EHS betrieben und bietet pflegebe- dürftigen Menschen eine hohe Versor- gungssicherheit, gesellschaftliche Teilhabe und damitmehr Lebensqualität – und zwar im ambulanten, und nicht im stationären Setting. Das gelingt, indem verschiedene Wohn- und Betreuungsformen angeboten werden und die Kunden diese je nach indi- viduellemBedarfmiteinander kombinieren können. Ebenfalls zur Residenz gehören eine Physi- otherapiepraxis und ein Quartiersraum in Erdgeschoss. Die Pflegewohnungenwerden mit dem ALADIEN -System ausgestattet. Zur Amalien-Residenz gehören 40 Pflege- wohnungenmit Balkon oder Terrasse, eine ambulant betreuteWohngemeinschaft für zwölf Bewohner und eine Tagespflege für 15 Gäste. Integriert wird zudem die Schul- mensa der gegenüberliegenden Breitwie- senschule. „Wir freuen uns sehr, dass unsere nächste Wohnen PLUS -Residenz in Baden-Württemberg in Hochdorf ent- steht“, sagt Schneider, „und dass sie nicht nur geografisch mitten im Ort sein wird, sondern durch die Nähe zur Schule und zum Festplatz auch gedanklich mitten in der Gesellschaft ankommt“. Über 13 Millionen Euro investiert die EHS in denNeubau der Residenz. Die Deutsche Fernsehlotterie fördert den Bau der ambu- lanten Wohngemeinschaft mit 300.000 Euro. Weitere 251.000 Euro kommen aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg für den Bau der Tagespflege. Der Name der Residenz wurde über einen Bürgerwettbe- werb entschieden. Er geht auf Amalie Hauser zurück, die sich zwischen 1960 und 1985 als Gemeindeschwester in Hochdorf engagiert hat. „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hoch- dorf bei diesemProjekt“, lobt Prokurist Ralf Oldendorf, „die bereit ist, mit uns gemein- sam diesen neuen Weg zu gehen“. Für die Evangelische Heimstiftung ist die Ama- lien-Residenz die neunte Einrichtung in der Region. An der B10 entlang betreibt die EHS Häuser in Deizisau, Plochingen, Reichen- bach an der Fils, Uhingen und Albers- hausen. Wenige Kilometer weiter befinden sichmit Bad Boll, Dettingen unter Teck und Lenningen drei weitere Standorte. Grundsteinlegung Architekt Rolf-Dieter Schink, Prokurist Ralf Olden- dorf, Hauptgeschäftsführer Bernhard Schneider, Vorsitzende des Freundeskreises Lotte Klett, stellver- tretender Vorsitzender des Fördervereins Klaus Wilhelm, Bürgermeister Egon Betz, Regionaldirektor Clemens Miola, Ramazan Selcuk, SPD-Wahlkreisbüro Reutlingen, Hausdirektor Johann Eichinger (v.l.n.r.) Prokurist Ralf Oldendorf, Pfarrer Gerald Holzer, Hauptgeschäftsführer Bernhard Schneider, Architekt Michael Kerker, Geschäftsführer Rommel SF-Bau Uli Kälber, Regionaldirektorin Karin Stiebler, Bürgermeister Gerhard Kuttler, Sozialdezernentin Katharina Kiewel (v.l.n.r.) „Aus der Heimstiftung“ 1/2019 33

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