Von den insgesamt fast 16.000 Menschen, die von der Heimstiftung versorgt und betreut werden, nutzen rund 8.000 ambulante Angebote. Dazu gehören neben den Mobilen Diensten auch Tagespflegen, ambulant betreute Wohngemeinschaften, Residenzen, Betreute Wohnungen und Pflegewohnungen. Der ambulante Bereich ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen, nicht zuletzt durch die Integration ambulanter Pflegedienste. Mit der neuen Führungsstruktur trägt die Heimstiftung dieser Entwicklung Rechnung.
Mit 35 Standorten der Mobilen Dienste, 28 Tagespflegen und 64 Betreuten Wohnanlagen braucht die Heimstiftung klare Verantwortlichkeiten und verlässliche Führungsstrukturen vor Ort. Die neuen Leitungen Mobile Dienste übernehmen die Verantwortung für mehrere Angebote an einem oder an benachbarten Standorten. Sie koordinieren die Zusammenarbeit, stärken die Vernetzung im Quartier. Und sie sorgen dafür, dass strategische Entscheidungen, neue Konzepte und Projekte des Unternehmens vor Ort umgesetzt werden. Als Dienststellenleitungen verfügen sie über entsprechende Entscheidungsbefugnisse und sind den Hausdirektionen im stationären Bereich auf Leitungsebene gleichgestellt.
„Ambulante Pflege ist längst mehr als ein Pflegedienst, der zu den Menschen nach Hause kommt. Wir entwickeln zunehmend vernetzte Angebote, die Pflege, Betreuung und Wohnen miteinander verbinden. Dafür brauchen wir Führungskräfte, die vor Ort Verantwortung übernehmen und zugleich die strategische Entwicklung unseres Unternehmens in die Praxis bringen“, sagt Martin Schäfer, Geschäftsführer Pflegedienste der Evangelischen Heimstiftung.
Für die neue Führungsfunktion wurde intern ein eigenes Aufgabenprofil und ein modulares Qualifizierungsprogramm entwickelt. Nach einem Bewerbungs- und Auswahlverfahren im Frühjahr 2026 wurden die künftigen Leitungen gezielt auf ihre Aufgaben vorbereitet. Das Programm umfasst fachliche Fortbildungen und wird 2027 durch ein Führungstraining ergänzt.