Palmscher Garten und Kinderhaus feiern gemeinsam

10 Jahre Gute Pflege im Quartier in Deizisau

Die Evangelische Heimstiftung lädt nach Deizisau ein, zu einem ganz besonderen Fest: Das Pflegeheim Palmscher Garten und das sich darin befindende Kinderhaus feiern das erste runde Jubiläum. Seit zehn Jahren wird dort echte Quartiersarbeit gelebt. Beim Festakt nehmen Bürgermeister Thomas Matrohs und der Hospizverein Deizisau ebenfalls teil. Die Kinder aus dem Kinderhaus begleiten musikalisch.

Auf dem Gelände des sogenannten Bürgergartens in Deizisau eröffnete die Evangelische Heimstiftung (EHS) im Herbst 2016 ihre damals 84. Pflegeeinrichtung in Baden-Württemberg. Dazu gehören eine Pflegeeinrichtung mit 50 Einzelzimmer auf zwei Etagen sowie sechs Betreute Wohnungen. Das Haus wird nach dem Wohngruppenkonzept betrieben: Die Bewohner leben in familiären Wohngruppen jeweils mit eigenem Wohn- und Essbereich, einer Wohnküche und gemütlichen Sitzecken. Und auch die Mieterinnen und Mieter der sechs Betreuten Wohnungen werden durch ein aktives Quartiersprogramm mit eingebunden.

Ebenfalls im Haus wurde eine zweigruppige Kindertagesstätte errichtet, die von der Evangelischen Kirchengemeinde Deizisau betrieben wird und von Beginn an zum Haus gehört. „Pflege gehört mitten in der Gesellschaft und ist eine gemeinsame Aufgabe im Quartier“, erklärt Geschäftsführerin Elke Eckardt, „das zeigt sich hier in Deizisau durch das Miteinander von Jung und Alt auf besonderer Weise“. Überhaupt befindet sich das moderne Quartiershaus mitten in der Stadt, in unmittelbarer Nähe zu gewohnten Einkaufsmöglichkeiten, lokalen Vereinen, zum Rathaus und Marktplatz. Die Einrichtung bietet mit dem Andachtsraum und dem Café auch Nachbarn, Bürgern und örtlichen Gruppen die Möglichkeit, am Leben des Hauses teilzunehmen und Veranstaltungen gemeinsam mit den Bewohnern zu gestalten.

Außerdem besteht seit Eröffnung des Hauses eine enge Partnerschaft mit dem Hospizverein Deizisau. Gemeinsam mit dem Verein und den Gemeinden Deizisau und Altbach hat die Heimstiftung das sogenannte „Cicely-Saunders-Zimmer“ und das dazugehörige Konzept entwickelt. Es handelt sich um ein Palliativ- und Notfallzimmer und steht dann zur Verfügung, wenn Schwerkranke oder sterbende Menschen ihre letzten Tage nicht mehr zuhause verbringen können. Außerdem schafft das Zimmer die Möglichkeit, bei akuten und Notfallsituationen ein Pflegezimmer in kürzester Zeit zur Verfügung zu haben, etwa bis eine Pflegeeinrichtung gefunden wird oder wenn nach einem Krankenhausaufenthalt kurzfristig pflegerische Versorgung notwendig ist.

Nach zehn Jahren fällt die Bilanz sehr positiv aus: „Der Palmsche Garten hat sich zu einem beliebten Treffpunkt für Menschen im Quartier entwickelt und ist als Einrichtung im Gemeindeleben in Deizisau angekommen. Insbesondere die Zusammenarbeit und enge Partnerschaft mit der bürgerlichen und kirchlichen Gemeinde sowie mit dem Kinderhaus und dem Hospizverein tragen zu dieser außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte bei“, fasst Elke Eckardt zusammen.

Insgesamt 8,5 Millionen Euro hat die Heimstiftung vor zehn Jahren in den Neubau investiert. Die Deutsche Fernsehlotterie unterstütze den Neubau mit einer Förderung in Höhe von 300.000 Euro und das Regierungspräsidium Stuttgart den Bau der Kindertagesstätte mit 120.000 Euro. Für die Heimstiftung ist der Palmsche Garten eine von zahlreichen Einrichtungen in der Region. Unter anderem gehören auch das Johanniterstift in Plochingen, das Albrecht-Teichmann-Stift in Reichenbach, die Amalien-Residenz in Hochdorf, die Tagespflegen in Plochingen und in Hochdorf sowie die Mobilen Dienste in Plochingen und Hochdorf zum Unternehmen.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind zur Jubiläumsfeier herzlich eingeladen

Das Jubiläum wird am Freitag, 17. Juli 2026 um 14:30 Uhr in Deizisau gefeiert. Es begrüßt Elke Eckardt als Vorsitzende der Geschäftsführung der Evangelischen Heimstiftung. Bürgermeister Thomas Matrohs spricht ein Grußwort und Pfarrer Clemens Grauer ein geistliches Wort. Dann diskutieren Karin Klein als Kinderhausleitung, Dr. Wolfgang Pils vom Hospizverein und Hausdirektor Hagen Stüber über das besondere Quartiersprojekt. Regionaldirektorin Simone Fink formuliert den Ausblick. Und Oskar Rimmele, Kai Wieprecht und die Kinder vom Kinderhaus begleiten musikalisch.