Unser nachhaltiges Engagement bei der Evangelischen Heimstiftung

Stell dir vor, gemeinsam sorgen wir für gutes Klima.

Als großes Pflegeunternehmen ist es unsere Verantwortung, einen deutlichen Beitrag zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu leisten. Als Arbeitgeberin und Dienstleisterin sind wir überzeugt: Gute Pflege ist nur mit einer nachhaltigen Unternehmenspolitik möglich.

Deshalb haben wir uns ehrgeizige Ziele gesetzt:

  • Wir verpflichten uns, die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (SDG) auf unsere Unternehmensziele zu übertragen.
  • Wir arbeiten daran, unsere CO2-Emissionen bis 2030 um 70 Prozent zu reduzieren. Unser Ziel ist es, unsere CO2-Emissionen im Vergleich zum Basisjahr 2021 kontinuierlich zu senken und eine bilanzielle Klimaneutralität zu erreichen. Über die konkreten Schritte, Zwischenziele und Fortschritte informieren wir transparent in unserer jährlichen EMAS-Umwelterklärung, die von einem unabhängigen Umweltgutachter validiert wird.

Wir meinen es ernst. Deshalb ist Nachhaltigkeit eins von acht Strategiefeldern unseres Unternehmens. Und es ist fester Bestandteil unserer Innovationsstrategie.

 

Das Grüne Segel: Das sind unsere Themen.

Wir setzen zunehmend auf biozertifizierte Lebensmittel, auf lokale Lieferanten und regionale Produkte. Wir achten auf unabhängig geprüfte und staatlich anerkannte Nachhaltigkeitssigel (z.B. Blauer Engel). Unsere Einrichtungen werden seltener angefahren, Lieferungen werden gebündelt, wir verzichten auf Kleinstbestellungen und optimieren die Lagermöglichkeiten vor Ort. Wir verzichten auf einzelverpackte Produkte, wir verwenden recycelbare sowie ressourcenschonende Verpackungsmaterial, unsere Wäschereien verwenden Stoff- statt Plastikumhüllungen.

Unser Essen ist regional und saisonal. Seit 2023 haben wir einen konzernweiten vegetarischen Tag – den grünen Mittwoch. Unsere Köchinnen und Köche schulen wir entsprechend. Außerdem setzen wir auf sogenannte „Komponentenkost“, das heißt: Es gibt keine fertigen Gerichte mehr, sondern die Häuser enzscheiden selbst, welche Beilage, welche Vorspeise oder Nachspeise gewünscht ist.

Wir reduzieren kontinuierlich die Lebensmittelabfälle in unseren Einrichtungen und Diensten. Dabei arbeiten wir an vier Punkten: Lagerung, Produktion, Ausgabe und Tellerrücklauf. Um diese Maßnahmen im Alltag erfolgreich umzusetzen, werden unsere Mitarbeitenden fortlaufend geschult und sensibilisiert. Zudem veranstalten wir regelmäßige Aktionswochen zu diesem Thema. Auch beim Einkauf steuern wir konsequent gegen und haben Einwegplastik verbannt: Stattdessen nutzen wir Glasflaschen, Großgebinde statt einzelner Joghurtbecher sowie Milchflaschen statt Kaffeesahne-Portionen.

Gemeinsam mit dem NABU Baden-Württemberg haben wir die Gärten in 45 Einrichtungen naturnah umgestaltet. Das sind 7.000 Quadratmeter und 40.000 Pflanzen in den letzten sieben Jahren – und wir machen weiter. 

In sieben Piloteinrichtungen haben wir umfassende Maßnahmen getestet, um unsere Wohngruppen im Sommer kühler zu machen. Diese Maßnahmen rollen wir aus, von Fensterfolierung über Heizungssteuerung bis hin zu Schulung von Mitarbeitenden und Sensibilisierung von Bewohnerinnen und Bewohnern.

Wir erstellen für jede unserer Einrichtungen ein individuelles Energieberatungsgutachten. Auf dieser Basis setzen wir die notwendigen Maßnahmen um, um unseren CO2-Ausstoß kontinuierlich zu reduzieren

Einige unserer Einrichtungen haben bereits PV-Anlagen, weitere befinden sich in  der konkreten Planung. Außerdem setzen wir je nach lokalen Möglichkeiten auf Biogasanlagen, Wärmepumpen oder steigen auf Fern- und Nahwärme um.

Wir setzen außerdem auf Elektrofahrzeuge und kaufen keine neuen Verbrenner mehr ein. Mehr als 80 E-Autos sind im Einsatz, über 100 Ladepunkte stehen heute  (Stand: 2026) schon zur Verfügung – Tendenz steigend.



Ziele für nachhaltige Entwicklung

17 Ziele, die unsere Welt verändern